Modellbahnclub der Jürgen-Fuhlendorf-Schule e. V.

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Bauanleitung, Begriffe (Stand vom: 26.10.2011)

Zunächst einige Begriffe des Modulbaus

(Liste der Bauanleitungen)

Eine Modulanlage wird aus Modulen der gleichen Norm, die in beliebiger Folge kombiniert werden können, aufgebaut.

Unter einem Modul versteht der Modellbahner ein Anlagenteil mit genormten linken und rechten Außenseiten. Die verwendete Modulnorm schreibt eine Höhe der Schienenoberkante von 1,00m über dem Boden vor. Unter einem Modul von 1,20m Länge lassen sich somit die Beine leicht einklappbar montieren, was einen schnellen Aufbau der Anlage ermöglicht.

Bei einem Muttermodul handelt es sich um dasjenige Modul, welches zum Ausrichten z. B. der Schienen oder des Verschlusses verwendet wird.

Bei einem Modulkopf handelt es sich um die linke oder rechte Außenseite eines Moduls.

Das Kopfstück ist das Holzteil dieses Modulkopfes. Diese Kopfstücke müssen genauestens gearbeitet sein, damit die Module zusammenpassen. Häufig werden die Kopfstücke vom Modellbahner deshalb käuflich erworben.

Aus der Sicht des Zuschauers werden dem Modul Himmelsrichtungen zugeordnet. Der Zuschauer steht auf der SÜD-Seite, der Bediener auf der NORD-Seite. Die Kopfstücke bilden dann die OST-Seite und die WEST-Seite.

Viele Modulnormen bedingen an den Enden der Modulanlage sogenannte Wendemodule. Dieses sind größere Module, die häufig aus verschiedenen Segmenten bestehen, die die Rückkehr der Züge ermöglichen und gleichzeitig als Schattenbahnhof dienen. Allerdings sind auf einem Wendemodul die geparkten Züge im Gegensatz zu einem Schattenbahnhof sichtbar.